Kreissynode an ungewöhnlichem Ort

Die Synode des Kirchenkreises hat sich heute in der Stadtkirche getroffen. Heute vor 25 Jahren kamen in dieser Kirche ca. 2000 Menschen zusammen. Es war anfangs eine Aussprache zu gegenwärtigen Problemen im Gemeindehaus geplant. Da es sich am Nachmittag abzeichnete, dass viele kommen werden, kam die Stadtkirche in den Blick. Nach einer kurzen Besinnung konnten verschiedenste Anwesende eine kurzen Beitrag leisten und damit vor vielen Menschen ohne vorherige Absprache und ohne Zensur offen reden. Die Beiträge waren waren angesichts der hohen emotionalen Spannung sehr sachbezogen und haben viele weiterführende Gespräche ermöglicht. Im Mittelpunkt stand nicht nur Kritik, sondern der Wunsch, die Verhältnisse zu verändern.
Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht zu ahnen, dass sich am 9. November die Grenze öffnen wird.
Nach einer kurzen Würdigung dieses Ereignisses durch Bürgermeister Kaminski und den Dekan folgte der Bericht des Dekan über das letzte Jahr.
Nach einigen formalen Beschlüssen wurde der Perspektivausschuss des Kirchenkreises konstituiert. Dieses Gremium soll zukünftige Veränderungen in den Blick nehmen und Vorschläge machen.

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