Krippenspiele

Betheln 1

Betheln 1

Autor: D. Kirschniok

„Weihnachtsrumpelkammer“ – Krippenspiel Betheln 2010

Frederik:

„Du Florian, ist Dir auch so schrecklich lang—weilig?“

Florian:

„Ja, besonders jetzt in der Weihnachtszeit kommt selten einer hier oben auf den Dachboden.“

Frederik:

„Wenn mir so langweilig ist mach`ich mir immer viele Gedanken und da gibt e etwas, was mich

schon immer interessiert hat.“

Florian:

„Mensch, Frederik, mach es nicht so spannend.“

Frederik:

„Hast Du schon mal was vom Wunder der Christnacht gehört?“

Florian:

„Nein Frederik, aber Du bist wirklich die gläubigste Maus die ich kenne.

Ich bin Dein bester Freund und wir werden es zusammen herausfinden, das verspreche ich Dir.“

Frederik:

„Ich denke wir sollten dort hinten in der Ecke anfangen zu suchen, denn das sieht verdächtig nach Krippe und Stall von Bethlehem aus.“

(Die Kinder spielen vor der Treppe mit Rad, Roller, Ball.)

Kind 1:

„Habt Ihr schon gemerkt, es fängt an zu schneien(regnen).(je nach Wetterlage am Heiligabend)

Ich dachte echt wir könnten noch draußen bleiben.“

Kind 2:

„Kannst Du ja machen, mir ist es einfach zu nass und zu kalt.“

Kind 3:

„Ja und was machen wir jetzt?

Nach Hause kann ich nicht, meine Mutter rastet aus, wenn ich jetzt schon auf der Matte stehe!“

Kind 4:

„Ich hab eine Idee: wir gehen bei meiner Oma Uschi auf den Dachboden, da gibt es immer was Interessantes zu entdecken.“

Kind 5:

„Oh ja, super Idee!“

(Die Kinder legen ihre Räder u. Roller ab und steigen auf den Dachboden)

LIED: „Es ist für uns eine Zeit angekommen.“

(Da kommen die beiden Mäuse nochmal nach vorn-zuerst der Florian.)

Florian:

„F…rrrreeeederik!“

Frederik:

„Was schreist Du denn so?“

Florian:

„Ich sehe gerade wie unsere Langeweile die Flatter macht.“

Frederik:

„Jetzt bleib doch mal ruhig, was ist denn los?“

Florian:

„Nix ruhig bleiben, wir müssen ganz schnell verschwinden, eine Horde trampelnder Kinder kommt die Treppe zum Dachboden rauf.“

(Zu den Zuschauern sprechend) „Wir sehen uns später noch – versprochen!“

(Die Kinder erreichen den Dachboden.)

Kind 1:

„Wau,(schaut sich staunend um), echt klasse hier oben.“

Kind 2:

„Kommt, wir verkleiden uns.“ (Zieht sich ein Kostüm an)

Kind 4:

„Ja, los!“

Kind 3:

(zieht sich ein Prinzessinnen-Kleid an) „Wie sehe ich aus?“

Kind 2:

„Viel zu elegant für Dich. Hier das ist eher was für Dich.“(kichert und reicht ihr eine Kittelschürze)

Kind 5:

„Und was soll ich anziehen?“

Kind 4:

(wandert auf der Bühne ziellos herum und entdeckt den Stall)

„Alle mal hier her!“

Kind 1:

„Ich fass`es nicht das ist ja eine echte……“

Kind 2:

„Du sagst es – eine Weihnachtskrippe.“

Kind 5:

„Nein, keine Weihnachtskrippe, es ist der Stall von Bethlehem!“

Kind 3:

„Ja klar, und ich bin der Kaiser Augustus und treib die Steuern ein.“

Kind 5:

„Doch. Also ich würde mir die verpackten Figuren ja gern mal ansehen.“

Kind 4:

„Können wir die auch auspacken?“

Kind 2:

(steht vor der Maria-Figur und betrachtet sie)

„Auspacken schon, aber spielen wird wohl nix, die sind viel zu schwer.“

Kind 3:

„Was ist an denen denn so toll?“

Kind 1:

„Du hast ja keine Ahnung-denkst bei Weihnachten nur an Geschenke und die Gans, was?“

Kind 2:

„Hört auf mit dem Gestreite am heiligen Abend und kommt!“

(wickelt die Maria-Figur aus, alle anderen tun das Selbe und so sind alle Figuren ausgepackt)

Kind 5:

(geht zur Maria-Figur, hebt den Arm etwas und spricht zu der Josef-Figur)

„Ach Josef, ich bin so froh daß wir den Stall gefunden haben. Wenigstens ein Dach über dem Kopf.“

(der andere Arm von Maria bewegt sich von allein, das Kind 4 springt zurück. Alle stehen dicht zusammen und beobachten was da vor ihren Augen geschieht. Maria nimmt das Jesuskind in den Arm.)

Maria:

„Schau, Josef, unser Kind lächelt. Jesus soll er heißen, so wie der Engel es sagte.“

Josef:

„Wir stehen wirklich unter besonderem Schutz, sieh der Stern wanderte die ganze Zeit voran und leuchtet jetzt über dem Stall.“

LIED: „Still, still, still“

Engel:

(Engel kommen leise auf die Bühne und bilden einen Halbkreis um Maria und Josef; sie sprechen gemeinsam:)

„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden bei den Menschen.“

(die Hirten reden aufgeregt miteinander als ie nach vorne zum Stall gehen)

Ephraim:

„Ich muß immer noch an das grelle Licht draußen bei den Schafen denken.“

Benjamin:

„Ich hör den Engel noch sagen: ……..(Verkündigungsengel treten auf)

Verkündigungsengel:

„Fürchtet Euch nicht!

Siehe ich verkündige Euch eine große Freude,

die allem Volk wiederfahren wird;

denn Euch ist heute der Heiland geboren.“

LIED: „Oh Du Fröhliche“

Kind 4 zu den Hirten:

„Hattet Ihr denn garkeine Angst und was habt Ihr dem Jesuskind denn als Geschenk mitgebracht?“

Simon:

„Unsere Angst hat uns der Engel mit seinen Worten genommen. Nun laßt uns unsere bescheidenen Geschenke zum Kind bringen. Es ist nicht viel, aber es kommt von Herzen.“

Benjamin:

„Schau ein Fell, da kannst Du Dein Kind drauf legen, damit es schön warm liegt.“

Simon:

„Von mir eine Wolldecke-groß genug für Dich und das Kind.“

Ephraim:

„Ich bringe Dir Brot und etwas Käse.“

Maria:

„Vielen Dank Ihr Hirten.“

Josef:

„Kommt, setzt Euch zu uns ins Stroh und wärmt Euch auf, bevor Ihr zu Euren Schafen geht.“

(Hirten setzen sich.)

LIED: „Kommet Ihr Hirten“

Kind 5:

„Laßt uns hineingehen und dieses Kind anbeten, das so unterschiedliche Menschen zu sich einlädt.“

Kind 1:

„Ja, kommt.“

(die Kinder setzen sich zur Krippe dazu)

LIED: „Ihr Kinderlein kommet“

(Es ist ganz ruhig auf der Bühne. Da kommen Frederik und Florian noch einmal.)

Florian:

„Hab`ich nicht gesagt wir sehn`uns noch. Kinder`s das war toll, überhaupt nicht langweilig.

Ich wollte doch noch mal wissen ob Ihr es auch mitbekommen habt, was es mit dem Geheimnis der Christnacht auf sich hat?“

Frederik:

„Richtig, daß durch das Jesuskind Frieden zu allen Menschen kommt, ganz egal ob arm oder reich, schwarz oder weiß, Kind oder Erwachsener.

Meinen Freund Flori hat es ja am Anfang nicht so interessiert, aber so im Laufe des Spiels hat er ja eine Menge mitbekommen.

Ja Flori und wenn es Dir solchen Spaß gemacht hat könnten wir ja im nächsten Jahr zusammen zum Krippenspiel in die Kirche gehen.“

Florian:

„Oh, ja gerne, aber meinst Du wirklich die nehmen auch Mäuse?“

LIED: „Stille Nacht, heilige Nacht“

  • Vielen Dank für Ihre Zusendungen

    In der letzten Zeit sind wieder einige selbstgeschriebene Krippenspiele hinzugekommen. Vielen Dank für Ihre Beteiligung. Es ist sehr erfreulich, dass unsere Seiten so oft aufgesucht werden. Wenn Sie uns ein selbstgeschriebenes Krippenspiel zusenden, veröffentlichen wir es sehr gerne. Vielleicht wird es so noch öfter gespielt und die Mühe des Schreibens hat sich doppelt gelohnt. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir nicht die Zeit haben, den Kontakt zu den Autoren herzustellen und uns wirklich darauf verlassen müssen, dass Ihr zugesandtes Krippenspiel aus Ihrer Feder stammt. Ihr Dietmar Hauser
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