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Bauarbeiten an der Kirche Seligenthal

DSC05204Zurzeit laufen die Bauarbeiten an der Seligenthaler Kirche auf Hochtouren. Die Orgel wurde ausgebaut, denn direkt hinter der Orgel müssen die Reste von Balken im Mauerwerk entfernt werden, die der Schwamm in Mehl verwandelt hat. Außerdem müssen ehemals tragende Balken ersetzt werden. Zudem stehen noch große Reparaturarbeiten am Turm an. Wir können nach wie vor hoffen, dass unsere Kirche zu Weihnachten wieder nutzbar ist. Mit Sicherheit kann man das derzeit noch nicht sagen. Beseitigt werden damit Baufehler aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die die Sicherheit des Gebäudes in den kommenden Jahren gefährdet hätten. Die Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen, die über 400 000 € kosten, sind vor allem durch Mittel der Städtebauförderung und damit durch eine sehr hohe Beteiligung unserer Kommune und durch Landeskirchliche Zuschüsse (das heißt durch Ihre Kirchensteuer!) und Spenden möglich geworden. Wir möchten uns bei Allen sehr herzlich bedanken, die die Erhaltung unserer Kirche ermöglicht haben.

Die Seligenthaler Amtshandlungen finden zumeist in Floh, Schnellbach oder Struth statt. Hier wurden wir sehr freundlich aufgenommen.

Mit diesen Arbeiten ist aber noch nicht alles geschafft. Im kommenden Jahr wollen wir die mittlerweile fertiggestellten Bilder wieder an der Decke anbringen. Die Restaurierung der Deckenbilder ist ja abgeschlossen worden. Nun müssen sie wieder angeschraubt werden. Dafür und für einige kleinere Arbeiten an der Decke und den Emporen müssen wir noch einmal über 60000 € aufbringen.

Wir haben dabei Unterstützung gefunden durch eine kirchliche Stiftung, die alles verdoppelt, was bis zum 20. November für die Kirche gespendet bzw. gesammelt wird. Aus diesem Grund lädt der Kirchenvorstand am 30. August um 15.30 Uhr schon einmal zu einem musikalischen Gartenfest am Gemeindehaus ein. Auch zur Kirmes und zum Erntedankfest wollen wir für diesen Zweck sammeln. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass im kommenden Jahr die nun schon seit 23 Jahren laufenden Arbeiten (und Sammlungen) zur Sicherung der Deckenbilder endlich einmal ihr Ende finden.

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