Besinnliches und emotionales Theater über Luther

 

DSC09282Die Theatergruppe der Kirchengemeinde hat mit dem Stück “Und wenn die Welt voll ein Teufel wär…” die Festwoche beschlossen. Das Stück hatte zwei Rahmenhandlungen: die touristische Vermarktung Luthers und einen Prolog im Himmel. Luthers Lebensstationen wurden so aus unterschiedlicher Sichtweise betrachtet. Wenig Worte, viele Bilder und pantomimische Darstellungen erinnerten an die Lebensstationen Luthers. Der Teufel muss zum Schluss eingestehen, dass er doch nur ein Spielball im “Spiel” Gottes ist, wenn es um das Lebenswerk Luthers geht. Aber wie ist es später, wenn die Reformation einmündet in die Orthodoxie oder gar in die Suche nach Dingen, die sich gewinnbringend touristisch vermarkten lassen. Wer hat dann eigentlich die Regie? Diese Frage bleibt offen.

Die Theatergruppe spielte sehr engagiert und die Zuschauer – unter ihnen auch Bischof Hein – dankten es mit kräftigen Applaus.

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