Krippenspiele

Vera-S.Winkler Bärenweihnacht

Vera-S.Winkler Bärenweihnacht

Die Bärenweihnacht
(Rollen: Erzähler/in, Vater Bär, Mutter Bär, Bruno, Britta, kleiner weißer Bär, kleines weißes Bärenmädchen, kleiner schwarzer Bär, Schmetterling, Kinder mit Tannenbaum)

Erzähler/in:
Familie Bär lebte schon sehr lange und sehr glücklich in einer großen Höhle am Waldrand. Familie Bär, das waren Vater Bär und Mutter Bär und ihre beiden Kinder Bruno und Britta.
Bei der Wahl der Namen für ihre Bärenkinder hatten sich Vater und Mutter Bär gedacht, dass es besonders schön wäre, wenn sie einen Namen trügen, der – wie Bär – mit B beginnt! Und so ist es kein Wunder, dass die ganze Familie Bär auch Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren sehr mochte. Den ganzen Sommer und Herbst sammelten sie, aßen so viel sie konnten und legten Vorräte an.
Jetzt waren es nur noch wenige Wochen bis Weihnachten und bald würde der Winterschlaf beginnen. Familie Bär machte ihre letzten Ausflüge in den Wald. Vater Bär trottelte wie immer etwas missmutig hinterher. Er sammelte nicht so gerne Beeren. Lieber fischte er im Bach oder kletterte auf Bäume, um den Honig aus den Bienenstöcken zu holen. An diesem Tag blieb er plötzlich stehen, lauschte und sprach:

Vater Bär:
Habt Ihr das auch gehört? Da weint doch jemand? Ganz leise. Ich höre es!

Mutter Bär:
Ach was, da ist nichts! Du willst Dich nur wieder mal ums Beerensammeln drücken.

Vater Bär:
Nein, das stimmt nicht. Ich höre wirklich, dass jemand weint. Du wirst schon sehen!

Erzähler/in:
Und ehe Mutter Bär noch etwas sagen konnte, war Vater Bär auf und davon gelaufen. Auch Bruno und Britta liefen ihm hinterher. Ab und zu blieben alle drei stehen, schauten sich um und riefen gemeinsam:

Vater Bär, Bruno und Britta:
Hallo! Hallo, ist da wer?

Erzähler/in:
Sie bekamen keine Antwort. Aber jetzt waren sich alle drei sicher – irgend-wo, ganz in der Nähe, weinte jemand! Und tatsächlich: Als sie auf eine kleine Waldlichtung kamen, sahen sie, wer da weinte. Es war ein kleiner Bär. Er lag zusammengekrümmt auf dem Boden, hielt sich die Tatzen vor den Bauch und schniefte und schluchzte jämmerlich.

Kleiner Bär:
Hilfe, hu, hu, Hilfe, hu, hu – ist das heiss hier!
Hilfe, hu, hu, Hilfe, hu, hu – ich habe Hunger, so großen Hunger!
Hilfe, hu, hu, Hilfe, hu, hu – ist das heiss hier!
Hilfe, hu, hu, Hilfe, hu, hu – ich habe Hunger, so großen Hunger!
Hu, hu, hu, hu, …

Erzähler/in:
Als die drei noch etwas näher an den kleinen Bären herankamen, stockte ihnen der Atem. Er war nämlich schrecklich mager und ganz weiß. Doch bevor sie etwas sagen konnten, hatte der kleine Bär sie entdeckt und sprang auf. Er zitterte am ganzen Leib, soviel Angst hatte er. Da nahm Bruno seinen ganzen Mut zusammen und sagte:

Bruno:
Du brauchst keine Angst zu haben, kleiner Bär. Wir sind Bärenkinder wie Du! Wir wollen Dir helfen!

Britta:
Ja, wir wollen Dir helfen. Damit Du nicht mehr so mager sein musst und bald wieder ein so schönes braunes Fell hast wie wir!

Erzähler/in:
Der kleine Bär riß die Augen ganz weit auf, starrte die beiden an und fing wieder an zu schreien: Hilfe, hu, hu – ich habe Hunger, Hilfe, hu, hu, – ist das heiss hier! Da kam Vater Bär die richtige Idee. Er tat einen winzigen Schritt auf den kleinen Bären zu und fragte:

Vater Bär:
Kann es sein, dass du von dort kommst, wo es das ganze Jahr lang richtig kalt ist? Von dort, wo im Sommer Eisschollen auf dem Meer schwimmen und alle Bären ein weißes Fell haben?
Erzähler/in:
Der kleine Bär schaute Vater Bär erstaunt an und nickte. Er lief einige Schritte auf Vater Bär zu und plötzlich kam hinter ihm noch ein zweites weißes mageres Bärenkind aus dem Gebüsch. Der kleine Bär schaute Vater Bär fest in die Augen und sagte:

Kleiner Bär:
Wir sind Geschwister! Und schon ganz lange unterwegs! Unsere Eltern haben uns fortgeschickt, weil sie keine Fische mehr für uns fangen konn-ten. Es gibt kaum noch Eisschollen und überhaupt ist es viel zu warm dort, wo wir herkommen. Jeden Sommer haben die Bärenfamilien weniger zu essen und wissen nicht mehr, wie sie sich genügend Speck für den Winter-schlaf anfressen sollen! Hilfe, hu, hu, Hilfe, hu, hu, …

Erzähler/in:
Jetzt weinten und schnieften der kleine Bär und seine Schwester ge-meinsam. Da eilte Vater Bär zu ihnen und nahm sie beide in seine Arme –das eine Bärenkind rechts und das andere links. Und als sich auch noch Bruno und Britta an den Bauch von Vater Bär kuschelten, beruhigten sich die beiden kleinen weißen Bären und das Bärenmädchen sagte:

Bärenmädchen:
Ich bin so traurig! Nie mehr werden wir unsere Eltern sehen! Sie haben uns fortgeschickt, damit wir nicht verhungern müssen! Und jetzt sind wir so weit gelaufen und haben immer noch keine Eisschollen und Fische gefunden! Dabei soll doch dort, wo Weihnachten gefeiert wird, immer Schnee fallen …Hilfe, hu, hu, Hilfe, hu, hu!

Vater Bär:
Von Weihnachten wissen wir nicht viel. Das feiern die Menschen. Und Schnee gibt es hier auch kaum noch. Aber wir helfen Euch! Wir fangen für Euch Fische im Bach! Und außerdem gibt es bei uns leckeren Honig und ganz viele süße Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren. Die sammelt immer meine Frau!

Erzähler/in:
Kaum hatte Vater Bär das gesagt, stand auf einmal Mutter Bär auf der Lichtung! In der einen Tatze trug sie einen großen Eimer und an der anderen Tatze hatte sie einen kleinen Bären. Er war so schwarz, wie die anderen es noch nie gesehen hatten.

Mutter Bär:
Da seid Ihr ja! Schaut mal, auch ich habe ein weinendes Bärenkind gefunden. Sie stellte den Eimer ab und deutete auf den kleinen schwarzen Bären an ihrer Hand. Als sie seine Tatze losließ, legte er sofort beide Tatzen über seine Ohren. Die Augen kniff er ganz fest zusammen. Er war ganz still.

Britta:
Hallo, kleiner schwarzer Bär. Woher kommst Du denn? Auch daher, wo es bald keine Eisschollen mehr gibt und alle Bären hungern müssen? Schau, hier sind noch zwei Bärenkinder, die ein neues Zuhause suchen!

Erzähler/in:
Der schwarze kleine Bär schwieg und blieb dicht neben Mutter Bär stehen. Als plötzlich ein Flugzeug mit lautem Gedröhn über die Waldlichtung folg, schmiss er sich auf den Boden, legte seine Tatzen über den Kopf und schrie: „Nein, nein, nein!“ Da wusste Mutter Bär, was mit dem kleinen schwarzen Bären los war. Sie beugte sich zu ihm hinunter und sagte:

Mutter Bär:
Hier bei uns musst Du keine Angst haben. Hier ist kein Krieg. Das war nur ein Flugzeug, mit dem die Menschen verreisen, um andere Menschen und Länder zu besuchen. Komm gib mir wieder Deine Hand. Ich beschütze Dich!

Erzähler/in:
Der schwarze kleine Bär stand wieder auf, gab Mutter Bär die Hand und öffnete dabei seine Augen. Die waren so schwarz wie sein Fell und immer noch naß von all den Tränen, die er geweint hatte. Da lief Bruno zu ihm und nahm seine andere Hand.

Bruno:
Ja, wir alle beschützen Dich! Du musst nie mehr in den Krieg zurück und wenn wir wieder in unserer Höhle sind, dann können wir zusammen essen und spielen.

Erzähler/in:
Der schwarze kleine Bär nickte zaghaft und schaute sich das erste Mal all die anderen Bären an: Bruno und Britta, die zwei kleinen weißen Bären-kinder und Mutter und Vater Bär. Danach seufzte er ganz laut, fast so als wollte er fragen: Soll das jetzt meine neue Familie sein? Da seufzten die anderen Bären auch. Was soviel bedeutete wie „Ja“. Und dann machten sich alle auf den Weg zur Bärenhöhle. Sie liefen langsam, damit auch die drei hungrigen und schwachen Bärenkinder mithalten konnten. Die weni-gen Beeren aus dem Eimer von Mutter Bär hatten sie noch lange nicht satt gemacht.

Vater Bär:
Wenn wir zu hause sind, gibt es erst einmal etwas zu essen. Und dann könnt ihr Kinder spielen und schlafen soviel Ihr wollt! Lasst uns noch einen kleinen Umweg am Bach entlang machen! Mit etwas Glück kann ich uns ein paar frische Fisch fangen.

Mutter Bär:
Ja, so machen wir es! Und einen schönen Schlafplatz in unserer Bären-höhle bekommt Ihr auch. Wir werden einfach alle ein wenig zusammen-rücken!

Erzähler/in:
Als Familie Bär und die beiden weißen Bärenkinder und der kleine schwarze Bär am Bach ankamen, fing Vater Bär so viele Fische, dass der Eimer von Mutter Bär ganz voll wurde. Sofort gab sie den hungrigen Bärenkindern davon zu essen. Auch Britta und Bruno bekamen ein Fisch. Dann ging es weiter zu Bärenhöhle. Plötzlich blieb Vater Bär, der jetzt voranging, stehen. Er legte eine Tatze auf seinen Mund und flüsterte:

Vater Bär:
Achtung, da vorne sind Menschen. Ich glaube, sie holen sich einen Tannen-baum aus unserem Wald. Den brauchen sie für Weihnachten. Wir müssen warten, bis sie weg sind!

(Zwei bis drei Kinder tragen einen kleinen Baum durch den Raum, eines davon hat eine Säge in der Hand)

Die kleinen weißen Bären gemeinsam:
Warum machen sie das? Haben die Menschen keine Bäume vor ihrer Höhle?
Bruno:
Ich glaube nicht! Ich habe gehört, dass sie die Tannenbäume sogar in ihre Höhlen stellen und auf jedem Zweig eine Kerze anbringen. Die werden an-gezündet, wenn Weihnachten ist.

Britta:
Wie umständlich! Wenn ich mich unter einen Tannenbaum lege und in den Sternenhimmel schaue, dann ist auch an jedem Zweig ein Licht. Das ist doch viel einfacher und viel, viel schöner!

Vater Bär:
Nicht so laut! Ich erkläre es Euch, wenn wir zu hause sind. Kommt lasst uns jetzt gehen, die Menschen sind weg. Wenn wir uns nicht beeilen, kommen gleich die nächsten, um sich einen Weihnachtsbaum zu holen.

Erzähler/in:
In der Höhle aßen sich alle erst einmal richtig satt. Es gab frischen Fisch, getrocknete Waldbeeren, Honig und sogar ein paar Pilze. Selbst der kleine schwarze Bär, der bisher kaum etwas gesagt hatte, wurde gesprächig. Dicht an Mutter Bär geschmiegt fragte er seine neuen Eltern:

Kleiner schwarzer Bär:
Erzählt Ihr mir jetzt, was es mit Weihnachten auf sich hat?

Mutter Bär:
Na ja, so ganz genau wissen wir das nicht. Das hat Vater Bär auch schon gesagt. Wir schlafen doch immer, wenn das gefeiert wird. Aber ich habe gehört, dass es etwas mit einem ganz kleinen Menschenkind tun hat?

Kleines Bärenmädchen:
So klein wie ich? Und hat das Menschenkind auch keine Eltern mehr?

Vater Bär:
Na ja, das ist etwas ganz besonderes! Das kleine Menschenkind, es ist übrigens ein Junge, hat eine Mutter und zwei Väter! Der eine Vater ist bei der Mutter und der andere, der richtige Papa wohnt im Himmel!

Erzähler/in:
Kaum hatte Vater Bär das gesagt, da fingen die beiden weißen Bärenkinder und der kleine schwarze Bär wieder an laut zu klagen und zu weinen.

Weiße Bärenkinder und schwarzer kleiner Bär zusammen:
Hilfe, hu, hu, hu, hu … wie traurig. Auch der Menschenjunge hat keinen richtigen Papa mehr! Und wir auch nicht! Hilfe, hu, hu, hu, hu … wie traurig.

Erzähler/in:
Vater Bär brummte erschrocken vor sich hin. Er hatte die drei trösten wollen. Und jetzt das! Außerdem gefiel es ihm gar nicht, dass sie nicht merkten, dass auch er ein richtiger Papa für sie sein wollte! Da kamen ihm Bruno und Britta zur Hilfe.

Bruno und Britta gemeinsam:
Halt, hört auf so zu schreien und zu weinen. Unser Vater Bär ist ein prima Papa! Ihr könnt froh sein, wenn wir ihn mit Euch teilen! Und außerdem wohnt der Papa von dem Menschenkind zwar im Himmel, aber er ist trotzdem für das Menschenkind da.

Weiße Bärenkinder und schwarzer kleiner Bär zusammen:
Woher wisst Ihr das?

Vater und Mutter Bär?
Ja, woher wisst ihr das?

Erzähler/in:
Britta und Bruno verschwanden kurz im hintersten und dunkelsten Teil der Bärenhöhle. Dort hatten sie nämlich etwas versteckt. Etwas, was auch Vater und Mutter Bär noch nie gesehen hatten. Als sie wieder zu den anderen zurück kamen, leuchteten ihre Augen vor Freude.

Bruno (trägt eine Krippe unter dem Arm):
Schaut, das ist der Schlafplatz, den das Menschenkind an Weihnachten von seinem Papa im Himmel geschenkt bekommen hat. Deshalb musste es nicht auf dem Boden liegen, nachdem es seine Mutter geboren hatte!

Britta (trägt eine Puppe unter dem Arm):
Und das ist das Menschenkind, an das an Weihnachten erinnert wird. Am besten gefällt mir, dass es noch kein Fell hat – das hat sein Papa im Himmel so gemacht, damit alle wissen, dass es ganz viel Liebe und Wärme braucht!

Vater und Mutter Bär gemeinsam:
Woher habt Ihr denn diese Sachen? Ihr wisst doch, dass ihr nicht ohne uns durch den Wald streifen sollt!

Britta:
Wir waren ja auch gar nicht im Wald!

Bruno:
Wir waren bei so einem komischen Berg in der Nähe der Menschenhöhlen. Da tun die Menschen all das hin, was sie nicht mehr brauchen: alte Spielsachen, Holz, Kleider und Essen. Wenn Ihr nur wüsstet, wie dieser Berg stinkt!

Britta:
Aber manchmal gibt es dort auch ganz leckere Sachen: Zum Beispiel Joghurt aus einem angefangenen Becher oder einen alten Apfel.

Erzähler/in:
Britta und Bruno hatten die Krippe inzwischen in der Mitte der Bärenfamilie aufgestellt und das Menschenkind hineingelegt. Alle wollten es einmal anfassen und hochheben: zuerst kamen die zwei kleinen weißen Bären dran, dann das schwarze kleine Bärenkind und zum Schluss Vater und Mutter Bär.

Mutter Bär:
Eigentlich ist es ja nur eine Puppe! Aber an Weihnachten wird die Puppe zu einem Menschenkind, das zwei Papas und eine Mama hat!

Vater Bär:
Und der Papa im Himmel und der Papa auf der Erde sind gleich wichtig!

Mutter Bär:
Sei doch nicht eifersüchtig! Freue dich lieber, dass wir jetzt drei weitere Bärenkinder haben! Und weil unsere drei neuen Bärenkinder noch nicht genügend Winterspeck haben, schlage ich vor, dass wir den Winterschlaf dieses Jahr um ein paar Wochen verschieben – so lange, bis die Menschen Weihnachten gefeiert haben.
Die beiden weißen Bärenkinder gemeinsam:
Dann können wir doch auch Weihnachten feiern! Wir stellen die Krippe mit dem Menschenkind einfach unter die Tanne vor unserer Höhle und schau-en in den Himmel, bis wir das Licht aller Sterne sehen!

Erzähler/in:
Damit waren auch Mutter und Vater Bär und die anderen Bärenkinder einverstanden. Die Wochen vergingen im Flug. Und mit jeder Woche wurde die neuen Bärenkinder ein wenig dicker und fröhlicher: So viel leckeres Essen hatten sie schon lange nicht mehr bekommen und soviel schöne Spiele hatten sie schon lange nicht mehr gespielt. Aber eines Abends fing der kleine schwarze Bär wieder an zu weinen. Da sagte Bruno:

Bruno:
Sei nicht traurig, kleiner schwarzer Bär. Schon morgen ist Weihnachten. Ich verspreche Dir, es wird eine unvergesslich schöne Nacht für Dich sein.

Erzähler/in:
Bruno wusste gar nicht so recht, warum er das gesagt hatte. Sein Herz klopfte plötzlich bis zum Hals und er konnte es kaum abwarten, die Krippe mit dem Menschenkind unter die Tanne vor der Bärenhöhle zu stellen. Zur Freude der Bärenkinder stellte Mutter Bär noch eine extra Portion Honig neben die Krippe. Alle tauchten eine Tatze hinein, legten sich auf den Boden und schleckten und schauten durch die Tannenzweige hindurch zum Himmel.

Kleiner schwarzer Bär:
Da, da, seht Ihr das!

Alle anderen zusammen:
Was?

Kleiner schwarzer Bär:
Na, dieser helle Schein! Ich glaub, es ist ein Schmetterling aus Licht! Er fliegt direkt auf uns zu!

Kleines weißes Bärenmädchen:
Oh ja, der Schmetterling ist wunderschön … schaut, jetzt setzt er sich auf unsere Menschenpuppe in der Krippe!

Kleiner weißer Bär:
Ja, und jetzt höre ich, dass die Puppe sogar etwas sagt! Hört doch nur! Sie sagt, dass es keinen Krieg mehr geben soll und genügend Eisschollen zum Fischen im Sommer!

Erzähler/in:
Vater und Mutter Bär hatten einmal in einem dicken Buch gelesen, dass die Menschen diesen Schmetterling den Engel Gottes nennen und das Men-schenkind Jesus. Aber sie sagten jetzt nichts davon zu ihren drei neuen Bärenkindern. Sie waren unendlich froh, dass die drei so fröhlich waren! Und als sie zu Britta und Bruno hinschauten, da riefen die beiden übermütig:

Britta und Bruno:
Frohe Bärenweihnacht! Frohe Bärenweihnacht für Euch alle!

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Rollen:
Erzähler/in
Vater Bär
Mutter Bär
Bruno, Britta
kleiner weißer Bär
kleines weißes Bärenmädchen
kleiner schwarzer Bär
Schmetterling,
Kinder mit Tannenbaum

Ausstattung:
Bärenköpfe (viermal braun, zweimal weiß, einmal schwarz)
kleiner Tannenbaum & Säge
Honigtopf, Eimer, Fische, Beeren
Krippe und Krippenkind
Schmetterlings-/ Engelkleid

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    In der letzten Zeit sind wieder einige selbstgeschriebene Krippenspiele hinzugekommen. Vielen Dank für Ihre Beteiligung. Es ist sehr erfreulich, dass unsere Seiten so oft aufgesucht werden. Wenn Sie uns ein selbstgeschriebenes Krippenspiel zusenden, veröffentlichen wir es sehr gerne. Vielleicht wird es so noch öfter gespielt und die Mühe des Schreibens hat sich doppelt gelohnt. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir nicht die Zeit haben, den Kontakt zu den Autoren herzustellen und uns wirklich darauf verlassen müssen, dass Ihr zugesandtes Krippenspiel aus Ihrer Feder stammt. Ihr Dietmar Hauser
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