Einführung von Pfarrer Anton Becker in Seligenthal

Am ersten Advent ist in der Kirche Seligenthal die Einführung des neuen Pfarrers Anton Becker. Der Gottesdienst beginnt um 14.00 Uhr und ist ein Gesamtverbandsgottesdienst. Im Anschluss an diesen findet im Gemeindehaus ein Adventskaffee statt. Der Kirchenvorstand lädt zu diesem Ereignis alle recht herzlich ein. Für viele der Gemeindeglieder ist dies die erste Einführung eines Pfarrers in Seligenthal.

Pfarrer Becker war von 1993 bis 1995 schon einmal in Seligenthal zuhause. Er absolvierte hier sein Vikariat, also die praktische Ausbildung, bei Pfarrer Hauser. Geboren wurde er in Freiburg im Breisgau vor 55 Jahren. Er hat zwei Kinder, die beide studieren. Seine Frau Linda Heinlein ist ja schon bekannt als die Pfarrerin für das Kirchspiel Floh. Beide wohnen im Pfarrhaus in Floh.

Pfarrer Becker ist über die Telefonnummer des Pfarramtes (608298) erreichbar. Auch die E-Mailadresse (Pfarramt.Seligenthal@ekkw.de) bleibt bestehen.

1 Kommentar

  1. Sehr geehrter Herr Becker,
    ich möchte mich heute mit der Frage zu einem Thema an Sie wenden, was viele unserer Mitbürger bewegt bzw. ihnen am Herzen liegt.

    Was wird eigentlich für die Senioren in der Großgemeinde getan, außer der im Dezember stattfindenden Weihnachtsfeier? Gemeint sind damit solche Mitbürger, die nicht mehr mobil genug sind, um sich an Busfahrten, Wanderungen o.ä. zu beteiligen und die nicht daran interessiert sind, sich einen Tagespflegeplatz im hiesigen Pflegeunternehmen zu ergattern. Eine schöne Idee ist bereits der zweimal monatlich stattfindende Nachmittag, der von der Diakonie veranstaltet wird. Könnte man so etwas nicht noch etwas ausbauen?

    Wäre es nicht eine gute Idee, eine „Begegnungsstätte“ zu schaffen, wo jeder, der Interesse hat, hingehen kann? Vielleicht bietet man auch einen Hol- und Bringdienst an, für die, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, so wie es bereits von der Diakonie umgesetzt wird?
    Zur Unterstützung und Betreuung vor Ort wäre eine Teilzeitstelle, finanziert z.B. von der Gemeinde, völlig ausreichend und am Wochenende könnte man z.B. jemanden ehrenamtlich einsetzen oder die Mitglieder vom Kirchenvorstand bringen ihre Unterstützung ein.

    Die Gemeinde könnte einen Raum zur Verfügung stellen, der täglich mehrere Stunden geöffnet ist (ab Mittag wäre ja ausreichend). Mir fallen dazu in Seligenthal zwei Gaststätten ein, die nicht mehr betrieben werden und leer stehen oder man nutzt einfach den Gemeinderaum?
    Man würde sich dort zu Gesprächen treffen, zu Gesellschaftsspielen oder kleineren Spaziergängen für die, die noch etwas mobiler sind, auch zu Gebets- und Bibelnachmittagen oder einfach zum gemeinsamen Singen.

    Auch könnte der regelmäßige Besuch einer Gruppe aus dem Kindergarten oder der Grundschule sehr aufbauend sein bzw. könnte man die Konfirmanden und Vorkonfirmanden etwas einbinden. Warum immer Alt und Jung strikt trennen? Jeder war mal jung und jeder wird mal alt. Die Kinder sollten wissen, dass man mit älteren Menschen respektvoll umgehen muss. Das war früher, als diese Menschen jung waren, selbstverständlich!!

    Viele Senioren in der Gemeinde sitzen den ganzen Tag alleine und vereinsamen, was unweigerlich zu Krankheiten führt. Sie haben doch auch ein Recht auf Zerstreuung und wer überhaupt, wenn nicht diese Menschen, die ihr Leben lang Steuern gezahlt haben und als gesetzestreue Einwohner mitgeholfen haben, das Ansehen und auch das Aussehen der Großgemeinde zu verbessern, hat mehr Beachtung verdient?
    Ich denke, viele der älteren Mitbürger haben das Gefühl, nun auf ein Abstellgleis abgeschoben zu werden.

    Sehr geehrter Herr Becker, ich würde mich sehr über eine Antwort oder auch Vorschläge zu diesem Thema freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

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