{"id":58,"date":"2010-03-24T16:22:33","date_gmt":"2010-03-24T15:22:33","guid":{"rendered":"http:\/\/eksm.de\/blog\/seligenthal\/?page_id=58"},"modified":"2020-03-18T23:23:49","modified_gmt":"2020-03-18T22:23:49","slug":"seligenthaler-geschichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eksm.de\/blog\/seligenthal\/?page_id=58","title":{"rendered":"Seligenthaler Geschichten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: large;\">Nur noch wenige Kinder in unserem Ort verstehen oder sprechen den Dialekt, mit dem ihre Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern aufwuchsen.<br \/>\nEs gab leider Zeiten, in denen man meinte, es w\u00e4re besser, wenn die Kinder nur noch hochdeutsch reden. So mancher Lehrer und viele Eltern haben das Ihrige dazu getan.<br \/>\nHeute wissen wir, dass mit dem Dialekt viel Humor und auch ein Teil der Identit\u00e4t unserer Orte und Gemeinden verloren gehen. So mussten wir schon vor Jahren feststellen, dass unsere Kinder nicht mehr wussten, was ein &#8222;M\u00e4hlack&#8220;, eine &#8222;K\u00e4urombel&#8220; oder ein &#8222;Pf\u00f6tschedabber&#8220; ist, obwohl doch noch so viele (heutzutage unerkannt?) herumlaufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Aber nicht nur treffende Beobachtung und humorvolle Beschreibung kennzeichnen den Dialekt unserer D\u00f6rfer. Die Sprache verr\u00e4t auch viel \u00fcber die fr\u00fcheren Lebensumst\u00e4nde und die Fr\u00f6mmigkeit der Menschen unserer Gemeinden.<br \/>\nAus diesem Grunde haben wir vor 15 Jahren begonnen, kleine Geschichten &#8222;in Platt\u201c f\u00fcr Kinder und Jugendliche zu schreiben, die wir dann zur Kirmes oder zu besonderen Anl\u00e4ssen in der Kirche aufgef\u00fchrt haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Aus den entstandenen Geschichten habe ich einige f\u00fcr ein kleines B\u00fcchlein ausgesucht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Als &#8222;Fr\u00f6mmer&#8220; und &#8222;Uhiesiger&#8220; kann man den Seligenthaler Dialekt nicht richtig erlernen.&nbsp;<br \/>\nBesonderen Dank gilt deshalb meiner Schwiegermutter Irma Jung und meiner Frau Dagmar, die die Geschichten mit ausgedacht und teilweise die (zun\u00e4chst hochdeutschen) Texte \u201e\u00fcbersetzt\u201c haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Einige Geschichten erz\u00e4hlten uns alte Gemeindeglieder.<br \/>\nNun kann ich mir vorstellen, dass jeder, der diese Geschichten liest, unendlich viele Fehler entdeckt.<br \/>\nDie Fl\u00f6her und Schnellbacher (aus den Nachbard\u00f6rfern) werden finden, dass manche W\u00f6rter doch eigentlich ganz anders hei\u00dfen m\u00fcssten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Wir haben versucht, die Geschichten aufzuschreiben, wohl wissend, dass man &#8222;Platt&#8220; eigentlich gar nicht schreiben kann und schon zwischen den Nachbarorten so mancher Unterschied in der Ausdrucksweise existierte.<br \/>\nAus dem Schriftbild l\u00e4sst sich die Aussprache leider nur erahnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Die Kinder und Jugendlichen, die die Geschichten gespielt haben, habe ich zur &#8222;\u00c4ller&#8220; oder &#8222;Ur\u00e4ller&#8220; (Oma und Uroma) geschickt und dort haben sie es richtig aussprechen gelernt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Sie m\u00f6chten die Geschichten lesen?<br \/>\nSie k\u00f6nnen Sie bei uns f\u00fcr 5 \u20ac zuz\u00fcglich Porto bestellen:<\/span><\/p>\n<p><!--Beginn--><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"mailto:astrid.teichert@ekkw.de\">Seligenthaler Geschichten<\/a><\/span> <!--Ende--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Nur noch wenige Kinder in unserem Ort verstehen oder sprechen den Dialekt, mit dem ihre Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern aufwuchsen. 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