Anders als geplant, begann unserer Abreise nicht mit einer Andacht in der Seligenthaler Kirche, sondern mit dem WM-Gottesdienst in Schmalkalden. Dort empfingen wir auch den Reisesegen. Und wie wichtig die Begleitung durch unseren Chef, wie ich Gott gerne nenne, ist wird sich noch in diesem Bericht zeigen. Zunächst ging es über Floh zurück und über den Berg nach Tambach. Dort ergänzten wir unseren Propangasvorrat. Es lief danach, mit technischen Stopps, gut bis wir auf Höhe von Berlin in einen Stau gerieten. Darauf noch eine Vollsperrung der Autobahn. So kamen wir erst um halb neun im Fährterminal Rostock an. Das bedeutete, dass wir nicht mehr unsere Würstchen warm machen konnten. Aber Brot und Käse tuts auch, in Verstärkung mit Bananen. Auch die Reste des Mitgebrachen leisteten gute Ernährungsdienste. Nun wurden die Pässe und Ausweise eingesammelt. Alle gaben in ab…bis auf einen. „Ich habe doch die Krankenkassekarte…“ Nun hieß es einen Weg finden. Beim Einchecken hieß es: „Nur mit Ausweis!“ Wie denn… Eine sehr freundliche Angestellte der Stena Line verwies uns auf die Bundespolizei. Während der kleine Bus einchecken konnte, wartete der eine große Bus an dem Terminal und Frank heizte zur Bundespolizei. Zehn nach Zehn war die Deadline. Der zweite Bus wurde kurz davor abgefertigt und dann kam kurz nach 22.10 Frank zurück mit einem Ersatzdokument und einem „neuen eigenen Kind“, so jedenfalls nach den Papieren. Das Schiff wartete und nach der Expressabfertigung waren doch alle auf der Fähre, sodass es morgen weitergehen kann. Was tut der Chef den ganzen Tag? Nur fügen!
Morgen geht es übrigens um 5.00 weiter und deshalb ist jetzt Schluss.
Bis morgen. Anton Becker
Das sind sehr schöne Fotos, aber wo sind die Fambacher……
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