Lila und Ocker – Duft- und Farbspiel

Langsam kamen die Recken in die Gänge. Einer musste sogar aus dem Tiefschlaf förmlich gerissen werden, damit wir Frühstücken konnten. Nachdem wir alles noch regenfest gemacht hatten ging es los Richtung Sault. Auf dem Weg dorthin wurde noch ein Einkaufsstopp gemacht. Dann ging es auf einer Bergstraße hinauf auf das Hochplateau. Dort angekommen lag Sault vor uns. Dieses Örtchen, das auf der Grenze von Vaucluse und Haute Provence liegt, gilt als Lavendelort. Alles erdenkliche gibt es da, was mit Lavendel zu tun hat – besonders ist es umgeben mit vielen Lavendelfeldern. Nach einer längeren Besichtigungs- und Essenspause ging es weiter nach Rustrel. Die berühmten Ockerbrüche befinden sich dort: Das Colorado Provonçal. Dort angekommen musste Robin und Frank zurückbleiben, weil sie keinen Pass sanitaire haben. Es ist ein farbliches Schauspiel. Da es zwei Möglichkeiten gibt, durch den Park zu gehen, teilte sich die Gruppe nach Neigung auf. Zurück in Avignon wurde gekocht. Unter erschwerten Bedingungen zauberte Frank eine leckere Tomatensoße mit Nudeln. Der Mistral blies die Brenner immer wieder aus und als der Wind nachließ, begann es zu regnen. Aber der guten Laune tat dies keinen Abbruch. Es wurde eben im Zelt gegessen. Und danach setzten sich die meisten noch bei der Rezeption unter Dach zusammen. Nun kehrt langsam Ruhe ein. Und ich gehe auch schlafen. Morgen wollen wir zuerst zu einem Wochenmarkt und dann ans Meer. Mal sehen ob wir dazu von unsrem Herrn Sonntagswetter bekommen. Euer Anton Becker, Pfr.

PS: Morgen ergänze ich hier noch einige Bilder…

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