Hoch auf 1.800 m und auf dem Rückweg Bäume zählen

Am Anfang des Tages war es erstaunlich lange erstaunlich still. Strahlend blauer Himmel sah ich, als ich aus meinem Zelt kroch. Doch wir hatten gestern schon gesehen, dass es wahrscheinlich morgen nass wird. So haben wir unseren Plan umgestellt und das schoppen auf morgen verschoben. Wenn ich jetzt so an den Himmel schaue, war das sicherlich eine gute Entscheidung. So zogen wir los auf den höchsten Berg in der Umgebung: den Mont Ventoux. Imposant ragt er mit seiner Kalkstein Kappe in die Höhe und endet bei über 1.800 m. Viele Radfahrer waren dahinauf unterwegs. Nun die Tour de France lässt grüßen.

Nun ging es an das, weshalb wir die Tour auf den Berg gemacht haben. Die Baumgrenze und der Unterschied zwischen Regenseite und regenabgewandte Seite wurden erklärt. Wir fuhren dann auf ca. 900 m Höhe herunter und dann wurde fachgerecht auf zwei Flächen von 12,65 *12,65 m alle Bäume gezählt, die auf Brusthöhe nicht dicker waren als ca. 5 cm Durchmesser waren. Die Jungs übernahmen eine, die Mädchen die andere Fläche nur ca. 250 m auseinander. Der Vergleich war verblüffend. Nicht nur dass der PH Wert ein anderer war, auch der Bewuchs war sehr unterschiedlich.

Ziel des genaueren Betrachtens ist das, dass wir vielleicht auch unserem Wald helfen können, wenn wir wissen, welche Bäume in trockenen warmen Gegenden gut gedeihen.

Nach der Arbeit ging es zum Zeltplatz zurück. Eine Gemüse-Schmand-Pfanne, Tomaten-Couscous und Salat waren die Hauptspeise beim Abendessen. Einen Rest vom Schmortopf wurde gleich noch mitvertilgt. Danach gab es auch Bewegung und wer wollte konnte den Film „Gott ist nicht tot“ sehen.

Bevor mich die Mücken jetzt ganz auffressen, werde ich hier jetzt schließen und wünsche süße Träume.

Anton Becker, Pfr.

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