Unser zweiter Tag

Es gehört zu den merkwürdigsten Dingen: Je später unsere Konfis einschlafen, um so früher sind sie am kommenden Morgen wach. Jedes Mal möchte ich mich noch einmal unter der Bettdecke verkriechen, aber es ist einfach nicht möglich länger zu schlafen. So war es vor 30 Jahren und so ist es auch heute.
Beim Frühstück merkte man noch dem einen oder anderen an , dass etwas Schlaf fehlte. Danach war es schon fast vergessen. Ihr seht es an den Gesichtern. Sie haben übrigens am Vormittag toll mitgemacht. Obwohl die Mädchen in der Minderzahl waren, haben wir kräftiger gesungen als in den vergangenen Jahren. Sie haben wirklich gut mitgemacht, Theater gespielt und über die Bibeltexte geredet. Wir waren sehr beeindruckt.
Zu Mittag hat Katja Kartoffelsalat zurecht gemacht wie von der Oma. 7,5 kg Kartoffeln sind bis auf einen ganz kleinen Rest alle geworden. Selbstgemacht ist doch besser als jede Küche.
Nach dem Mittagessen waren wir in Fulda. Christina Allert hat durch den Dom geführt und am Bonifacius-Denkmal die Geschichte erzählt, die mit unserer Heimat eng verbunden ist. Wir gehen mal davon aus, dass er seinerzeit von Fulda durch unsere Täler nach Ohrdruf gelaufen ist.
Danach war Stadtbummel angesagt. Ich habe versucht für morgen einen ordentlichen Klopfer für die Schnitzel zu bekommen. Hier ist nur so ein kleines Spielgerät, mit dem man nur im äußersten Notfall 35 Schnitzel klopfen kann. Es gibt zwar in Fulda tolle Klamotten und teure Dinge zum Einkauf, aber einen angemessenen Schnitzelklopfer nicht.
Einige haben sich ein T-Shirt gekauft, aber sie ansonsten wurde sehr wenig Geld ausgegeben, was ja für unsere junge Truppe spricht.
Am Abend haben wir uns noch etwas kreativ betätigt.
Heute Abend wurden 10 große Pizzen gebacken, so dass einige nach dem 6.-8. Stück jetzt immer nicht ganz ruhig schlafen können.  Deswegen habe ich auch noch Zeit zum Schreiben, da wir ja doch warten müssen, bis sie selig schlafen. Ich werde jetzt mal nach meinen Jungs schauen in der Hoffnung, dass sie nur noch im Schlaf reden. Hoffen wir das Beste! Bis morgen.
(Übrigens: das erste Bild zeigt die einzige Stelle, an der es  guten W-Lan-Empfang gibt. Da spielt das Wetter keine Rolle 🙂 )

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