Michel, der hier Emil heißt…

Wie gestern schon durch den Film vorbereitet, sollte es heute nach Katthult gehen, dem Heimatort von Astrid Lingrens Michel. Zunächst waren das Aufstehen, die Tagesgedanken und das Frühstück. Nach knappen ein dreiviertel Stunden waren wir vor Ort. Dort angekommen erfuhren wir on Frank, dass hier der Michel Emil heißt. In Deutschland war der Name aber schon durch Emil und die Detektive belegt. Alle schwärmten aus und sahen den Tischlerschuppen, das Bauernhaus und die Stallung. Es war interessant das filmisch Gesehene in live nun betrachten zu können. Über einen kurzen Zwischenstopp bei einer Goldwaschstelle, ging es zur Sicherstellung Versorgung nach Vetlanda. Zuhause angekommen wurde das Badezeug gepackt und es ging zum Schwimmen. Andere spannten aus, oder duschten. Heute wurden nur Nudeln gekocht und sonst wurden Reste verwendet. Es war trotzdem ein reichhaltiges Abendessen. Nach eine wenig Gitarrenspiel wechselte das Spiel zu Werwolf. Dies ist noch im vollen Gange. Das Ende werde ich nicht abwarten, denn morgen geht es an die Ostsee. So wünsche ich eine gute Nacht.

Altschweden

Heute war ein geruhsamer Beginn. Neun Uhr war das Aufstehen angesagt. Ein paar Gedanken zum Sonntag leitete über zum Frühstück. Dann ging es auf Sightseeing. Per Gummibärchenlosverfahren wurden vor der Abfahrt die Busbesatzungen neu bestimmt. Granhult Kyrka war das erste Ziel. Seit 1220 steht dieses Gotteshaus und ist komplett aus Holz. Es war sehr beeindruckend. Anschließend ging es zu einer der ältesten Städte Schwedens: Eksjö. Dort ist die Gamla Stad. Es ist das größte Areal von alten Holzhäusern das es in Schweden gibt. Interessant sind die Innenhöfe in denen es auch kleine Geschäfte und Cafés gibt. Die Kirche war leider geschlossen. Nach zwei Stunden Zeit in Eksjö ging es zurück. Es wurde das Paprikahühnchen und Reis zubereitet. Neben Couscoustalern gab es auch noch Rote Beete-Carpaccio. Nachdem die Küchencrew einen guten Job gemacht hatte, schauten wir uns noch einen Michel-Film an, als Vorbereitung für den morgigen Besuch auf dem Katthulthof. Nach dem Filmende leerte sich der Gemeinschaftsraum in ungeahnter Geschwindigkeit. Jedoch ging es an anderen Stellen weiter. Man traf sich zum Werwolfspielen und zum Pumpen. Und ein Teil fand recht schnell ins Bett. Dorthin werde ich mich jetzt auch begeben.