Der Tag begann nach wiederum einer frischen Nacht wieder nahrhaft. Zunächst gab es Gedanken zum Tage von Immanuel und dann gab es Frühstück mit „Bud Spencer Gedächtnis Bohnen“. Frank war in der Nacht noch lange zugange, hat ihn zubereitet und im Dutchoven in der Feuerstelle garen lassen. Er fand einen guten Zuspruch. Wieder wurden Brote geschmiert und Trinken abgefüllt und dann ging es los. Nach einem fliegenden Wechsel des Steuermanns und des Antriebmatrosen auf einem Boot, kamen wir an die erst Umtragestelle. Zunächst stärkten wir uns mit den zubereiten Broten und machten eine Pause. Dann mussten unsere auf die Slipwagen gestellten Boote einen längeren Weg schieben, um nach dem Wehr wieder ins Wasser zu gelangen. Hätte jemand auf Google Maps die Route geplant, dann wäre er von einem Stau vor dem Anleger gewarnt worden. Nach dem alle sich auf eine größerer Strecke verteilt hatten, sammelten wir uns wieder. Und, da der Wind günstig stand fuhren wir, alle dreizehn Boote, ganz ohne Muskelkraft wieder eine Strecke durch unser provisorisches Segel getrieben. Wir erreichten dabei immerhin in der Spitze bis zu 5,5 km/h. Nach dem der Verband sich wieder aufgelöst hatte, erreichten wir den Boxenstopp und die zweite längerer Umtragestelle. Dort erwartete uns Frank und wir konnten unsere Trinkflaschen nachfüllen, was an den schönen, aber doch auch recht warmen Tag nötig war. Nachdem wir den zweiten Umtragestau überwunden hatten, ging es auf das letzte Stück des heutigen Tages. Auf der Tour wurden zwei Hechte gefangen, die aber nicht die richtige Größe hatten. Als wir alle da waren, bei einem Boot hatte sich der der Köder verfangen und musste durch eine Tauchaktion gerettet werden, gab es Badespaß und dann auch Abendessen. Nun machten sich Frank, Martin und Johann auf, die Autos zu holen, damit wir sie morgen beladen können und mit leichten Booten die letzte Stunde der Kanutour anzutreten. Unsere neuen Bekannten, sie kommen übrigens aus dem Saarland und Hamburg, nicht aus Köln, habe uns noch zu einem Hechtsnack eingeladen, zu dem ich noch gehen will, wenn ich mit dem Schreiben fertig bin. Ich bin gespannt, ob die paar Angler von uns, die noch einmal raus sind auch noch etwas gefangen haben. Nun werden die Bilder noch aufbereitet und dann ist auch dieser Bericht zu Ende. Mal sehen, was Morgen bringt.
Tagesarchiv: 9. Juli 2026
Die lange Tour…
Der Morgen begann mit den gleichen Begegnungen, wie der Abend zuvor endete. Die Knotts waren wieder da. Als der Wind aufkam, verschwanden sie nach und nach. Ungefähr in gleichen Maßen, wie die Jugendlichen erschienen. Die Tonnen brauchten wir als Sitze für das Frühstück, deshalb musste das Massenlager auf dem Tanzboden und die Zelte ausgeräumt werden. Nach den Gedanken zum Tag, Ansagen und Frühstück wurden die Boote zu Wasser gelassen und losgepaddelt. Es ging den Flussverlauf entlang und nach der Hälfte der Tagesstrecke machten wir eine Pause. Nach der Stärkung ging es weiter. Die Angler fingen nichts auf der Tour. Als wir auf den See kamen, frischte der Rückenwind auf. Und mit dem Wind kam auch die Idee eines Segels auf. Das wurde umgesetzt. Und so ließen wir uns als Verbund vom Wind über den See treiben. Das hob die Stimmung. Der Rest der Strecke wurde mit Paddelkraft zum Biwak hinter uns gebracht.
Frank erwartet uns schon. Quartier wurde gemacht und das große Kochen begann. Gnocchiauflauf gab es aus dem Dutchoven. Inzwischen fing Magnus einen 71cm Hecht. Später fand auch noch ein Barsch den Weg an den Fabians Haken.
An dem Biwak trafen wir auch wieder ein paar andere Paddler, die wir schon zuvor getroffen hatten. So klingt jetzt auch dieser Tag aus. Bevor ich die Tasten auf der Tastatur nicht mehr erkenne, beende ich den Bericht und wünsche eine gute Nacht.