Rückreise

Heute Morgen hat vielleicht der ein oder die andere vergeblich nach einem Eintrag gesucht. Das ist einfach nur meine Müdigkeit geschuldet gewesen. Wie beim Wegfahren habe ich auf den Einzelbericht verzichtet.

Aber das Aufbrechen in Avignon hat erstaunlich gut geklappt. Die Zelte waren, bis auf eines schon abgebaut, bevor wir gefrühstückt haben. Das merkten wir bei Lyon, wo wir ohne den normalen Megastau durchkamen (zwei kleinere hatten sich erst gebildet) In Freiburg angekommen, wurden die Kids auf die Zimmer verteilt und Frank kümmerte sich um das leibliche Wohl, wie er es auch zuvor auf der Fahrt gemacht hatte. Da gab es Bockwürstchen, Brot und Getränk.

Am heutigen Morgen dann ging es um 9.30 Uhr nach einem Frühstück, das dem für uns schon gewohnten nicht nachstand, außer, dass es keine Gruppe von uns vorbereiten musste, auf die Piste. (Allerdings entfiel die Andacht.)

In Würzburg dann verließ uns Johann und Konrad sprang für ihn ein. So kamen wir nach über 3300 km Gesamtstrecke alle wieder wohlbehalten in Seligenthal an. Die Busse wurden ausgeladen und grob gereinigt, so dass sie morgen zurückgebracht werden können.

Einen herzlichen Dank möchte ich dem Team Frank, René, Steffi und Johann aussprechen. Wir haben das gemeinsam ganz gut geschaukelt und was geknirscht hat auch wahrgenommen.

Ich denke, ich kann sagen, es war eine gute Aktion.

Canyoning

Was ist das? Bachtal-Wandern Es war etwas Neues und ich würde sagen es war für die Kids etwas Besonderes. Die Bilder belegen es. Es ist zwar nur eine Gruppe, die zu sehen ist, weil Steffi ein wasserdichtes Handy dabeihatte.

Zuvor war das gemütliche Aufstehen, das Canyoning begann erst um 14.00 Uhr, mit Frühstück und schon mal ein wenig Ordnung machen.

Vier Leute waren nicht beim Wasserwandern dabei. Frank wegen seines Zehs und ich wegen Rückens. Christoph und Lilli konnten auch nicht mit machen. Frank organisierte irgendetwas und ward nicht mehr gesehen bis zur Rückfahrt Christoph und ich versuchten uns im Staudammbau und Lilli genoss die Kühle unter der Brücke und las etwas. Wir waren sehr überrascht, als zwei Stunden um waren und die anderen wieder zurückkamen.

Die Busbesatzung von Frank hatte eine andere Tour gemacht. Sie waren ein wenig schneller und so konnten sie schon losfahren und für Abendessen das Nötige einkaufen.

Es gab ein Sommeressen: Nudeln in Knoblauch-Joghurtsoße mit Petersilien, Cashewkerne und Hackfleisch.

Dann wurde nur noch kurz angesagt, wie das Aufbrechen morgen früh vonstattengehen soll. Mal sehen, ob alles so klappt und wir gut nach Freiburg in die Jugendherberge kommen.

Lavendel und Hâut Provence

Heute Nacht war dann in der Nachbarschaft ein Gewitter. Und gegen sechs gab es ein paar Tropfen. Aber dabei blieb es auch. Die Aufräumaktion war also auch heute unnötig gewesen. Um halb acht kam dann langsam Leben auf. Frühstück wie üblich.

Danach ging es in die Autos und wir fuhren Richtung Sault. Eine wunderschöne Strecke durch die Berge ging es. Wenn es auch nichts für Leute mit Höhenangst war. Wir mussten leider feststellen, dass die Lavendelfelder nicht mehr so gepflegt waren wie noch vor zwei Jahren. Der Duft hing aber immer noch in der Luft. Wir hielten bei einem der Felder an, um ein paar Erinnerungsfotos zu machen. In Sault dann kamen wir gerade an, als der Markt zu Ende war. Das ein oder andere konnte aber noch erstanden werden. Auch einiges an Souvenirs wurden gekauft. Am Fuße des Mont Ventoux entlang ging es zurück Richtung Zeltplatz.

Als Zwischenstopp wurde ein Halt am Auchan eingelegt. Für das Abendessen musste noch eingekauft werden. Die Pilzsahnesoße mit Wickelknödel wurde noch mit Hähnchenbrust für die Nichtvegetarier verändert.

Morgen werden wir die ersten Abreisevorbereitungen treffen und es wird vom Canyonig berichten werden. Heute ist für mich ein frühes zu Bett gehen angesagt.

Das Mittelmeer

Saintes-Marie-de-la-Mer so war der Name, des Ortes wo uns das Mittelmeer erwartete. Am frühen Morgen soll allerdings der Bericht starten. Ich hörte ein Scharren und Rumpeln. Da ich von Waschbären gehört hatte, die sich des Nachts herumtreiben sollen, lugte ich aus dem Zelt heraus. Es war ein recht großer Waschbär. Frank hatte etwas von Gewitter in der Wetter App gefunden und räumte die Sachen, welche kein Wasser vertragen auf die Seite. Nach einer kurzen Zeit des Wirkens, setzte ich meinen Schlaf fort. Das Gewitter kam dann übrigens doch nicht.

Aber das Frühstück kam. Wir machten uns danach in zwei Gruppen los. Eines der Autos brauchte Diesel. Auf dem Weg vereinigten wir uns wieder. In Saintes Marie angekommen, wurde das Mittelmeer mit den Worten begrüßt: „Das nächste Land in Afrika, da schwimmen wir jetzt rüber.“ Den Spaß können Sie aus den Bildern ersehen.

Die Rückfahrt wurde wieder getrennt überwunden. Frank und sein Bus besorgten die Zutaten für das Gericht, das René und Johanns Busmannschaft dann kochten. Ein Möhren-Kartoffel-Sahne-Wein Topf.

Danach wurden noch das Dorf und der Fußballplatz unsicher gemacht und sich mehr oder weniger tiefgründig unterhalten.

Morgen geht es in die Lavendelfelder.

Avignon

„Morgen habe ich meine Therapie!“, so war gestern zu hören. Auf die Rückfrage welche Therapie, war die Antwort: „Schoppen!“. Nun ja die Sätze zu Avignon und der Geschichte haben sich sicher nicht so sehr verfangen. Das Frühstück wurde mit der Zeit zum Spätstück. Doch dann ging es doch los. Mit dem ÖPNV sind wir über die Rhone hinweg in die Stadt gefahren. Bis 17.00 Uhr war vereinbart. Als ich mit Johann so durch die Stadt schlappte, sahen wir immer wieder im Restaurant zur Goldenen Schwalbe (McDonalds) oder bei H&M einige unserer Recken. Natürlich nur, weil es dort eine Klimaanlage gab. In Avignon sind gerade Theaterfestspiele und überall gab es daher Straßenmusikanten und kleine Theatergruppen. Viel Kultur! Als wir uns kurz vor 17.00 Uhr wiedertrafen, machte René den Vorschlag mit Interessierten in eine besondere Vorstellung von Romeo und Julia und Macbeth zu gehen. Zu zehnt waren sie dann dort und kamen begeistert zurück. Die Küchencrew unter Franks Leitung bereitete das Abendessen vor. Warps mit verschiedener Füllung. Nach dem Essen wurde Schach gespielt und Ball, aber auch viele Unterhaltungen fanden statt.

Les Baux und Carriéres des Lumières

Es war für die meisten recht früh in diesem Urlaub. Man musste schon nachhelfen, dass die Jungs und Mädels auf die Beine kamen. So war auch noch recht wenig los als Frank mit den backfrischen Baguettes und Croissants vom Bäcker kam. Bis alle versammelt waren hatten das Brot Esstemperatur. 9.30 Uhr sollte die Abfahrt sein. Um 9.48 Uhr setzte sich der Tross in Bewegung in Richtung Les Baux. Dort hatten wir in den Carriéres des Lumières Karten bestellt.

Als wir dort ankamen, bekamen wir einen prächtigen Parkplatz zugewiesen. Um 11.00 Uhr begann die Vorstellung der holländischen Meister. Zwei weitere Vorführungen gab es im Anschluss von Piet Mondrin. Die dritte Vorstellung ging an mir leider vorbei, weil ich etwas zu organisieren hatte. Es war sehr beeindruckend ein bewegtes Rubensbild zu sehen oder durch den Nachthimmel von Van Goch zu laufen. Vorteil war auch die Temperatur in den Grotten.

Das merken wir, als wir uns auf den Weg nach Les Baux machten. Dieses mittelalterliche Dörfchen liegt unterhalb des alten Burgareals. Nachdem wir den Anstieg gemeistert hatten, gingen einige auf die höchsten der Turmreste und genossen die Ausblicke in das umliegende Land.

Hunger und die Lust auf Süßes konnte auf dem Rückweg gestillt werden. Über eine malerische Strecke kamen wir wieder auf dem Campingplatz an. Leider touchierte ich mit meinem Bus den von René und verursachte damit einen Schaden am Bremslicht. Mein Bus hat eine „Kaltverformung“ an der Seite erlitten. Fahrtüchtig sind, Gott sei Dank, noch beide. (1000€ Selbstbeteiligung werden wir noch stemmen müssen.)

Unter der Anleitung von Aaron und Johann wurde das Abendessen vorbereitet und gekocht. Nudeln mit Tomatensoße, von der, obwohl in reichlicher Menge gekocht, nur wenig übrig blieb.

Danach ging jeder seiner Abendbeschäftigung nach. Wann wir Ruhe heute Ruhe haben werden, werden wir noch sehen. Morgen geht es erst einmal nach Avignon.

Die Bilder sind noch nicht vollständig – morgen kommen mehr…. Jetzt schon…

Die alten Römer

Der Tag begann heute sehr spät. Wir wollten auch nur zum Pont du Gard, der gerade mal eine halbe Stunde entfernt ist. So konnte der ein oder die andere (auch ich) das Schlafdefizit reduzieren. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es in die Autos. Zwei ließen wir zur weiteren Erholung zuhause.

Das Aquädukt zeigte sich im strahlenden Sonnenschein. Nach einer kurzen Einleitung von Frank ging es auf Entdeckungstour. Ein paar erklommen das Aquädukt, ein paar suchten Schatten und genossen den Blick und anderer erkundeten des Gardon und sein kaltes Wasser.

Nach zwei Stunden ging es zurück. Auf dem halben Weg machten wir einen Stopp, um Gemüse zukaufen. Einige, die Angst hatten beim Abendessen nicht satt zu werden (was noch nie bei Franks Küche der Fall war) gingen zu KFC.

Das Gemüse wurde zu Ratatouille verarbeitet. Eine kräftige Portion Reis verstärkte das Essen.  Danach wurde noch einem Gruppendinge besprochen, gespielt und sich unterhalten, bis ich nun dann fertig bin. Denn dann sollte Ruhe einkehren, damit wir morgen ausgeschlafen auf den nächsten Ausflug gehen können.

Shopping…

…am französischen Nationalfeiertag ist das möglich. Wir sind also nach dem Frühstück losgefahren und haben uns ins Einkaufsreich begeben. Wenn morgen die Bilder nachgeliefert werden, kann man das besser ermessen, was das heißt. Zunächst wurde das Decathlon angefahren. Nach eineinhalb Stunden ging es weiter ins Auchan. Ein Tretroller wäre da manchmal angebracht, um alles zu erreichen. Doch als wir um 15.00 Uhr die Heiligen Hallen des Konsums verlassen wollten, gab es eine Gruppe von acht jungen Frauen, die noch das ein oder andere Geschäft betrachten wollten. So gab es eine Verlängerung auf 16.15 Uhr für einen Bus. Die anderen vier Fahrzeuge fuhren zurück. Pünktlich folgte der letzte Bus mit den glücklichen jungen Frauen und deren Beute. Auf dem Zeltplatz wurde bereits der Schmortopf Ventoux vorbereitet und für die Vegetarierinnen der Couscous Salat.

Der Schmortopf wurde beim Essen nahezu leer und die acht Kilo Gnocchi verschwanden ganz, aber auch der Salat wurde gelobt und einiges gegessen.

Nachdem die Küche in Ordnung gebracht worden war, ging es los auf die Burg von Villeneuve. Zunächst etwas mühsam hat es dann nach einer Ansage von René gepasst. Der Großteil der Truppe ging noch auf das Livekonzert im Ort, wo miteinander und auch mit Französinnen und Franzosen getanzt wurde. Bis es gegen 0.00 Uhr zu Frank zurück ging. Es war eine gelungene Begegnung mit der französischen Art ihren Nationaltag zu feiern.

Die Bilder werden morgen nachgereicht, weil das Aussuchen und Bearbeiten doch etwas Zeit beansprucht, die dann am Schlaf fehlen. Und der morgige Tag wird wieder etwas Nuees bereithalten.

Villeneuve-les-Avignon

Eine müde Truppe war es beim Abbau und bei der Fahrt Richtung Avignon. Das lag wohl daran, dass man den ein oder die andere Nachts noch spät außerhalb der Zelte angetroffen hat. Das Räumen des Platzes ging aber dennoch recht gut, wie auch das Verladen der Sachen in die Autos. Dann ging es die bezaubernde Strecke entlang der Ardèche. Noch einmal einen Blick auf den Pont d’Arc. Beim Belvedere war allerdings die Müdigkeit wieder zu spüren. Ich denke, die Meisten werden auf der weiteren Fahrt ihre Schlafdepots aufgefüllt haben.

Bei der Ankunft auf dem Zeltplatz wurden die Zelte und die Feldküche aufgebaut und die Hängematten befestigt. Der Platzwart gab sich auch große Mühe für uns zu sorgen.

Ein Abstecher ins Schwimmbad war vor dem Abendessen noch drin. Auch die Badehosenbesonderheit wurde bestaunt. Zum Abendessen machte uns Couscous mit Tomatencurry satt.

Danach gab es noch einen kurzen Gang in Richtung Dorf. Denn um 22.00 Uhr wird der Zeltplatz geschlossen und man kommt nur noch mit Schlüssel oder mit Hilfe von Innen hinein.

So geht es heute früher in die Zelte, damit wir für den Morgigen Nationalfeiertag gut gerüstet sind.

Verlängerung

Einen chilligen Tag verlebten wir heute. Es ging mit Crêpes und Reispuffern los. Wir brunchten uns so in den Tag. Viel wurde im Pool an Zeit verbracht und/oder die gerötete Haut gepflegt. Einen Ausflug in den Ort wurde auch von einigen gemacht. Die Ardèche wurde ebenfalls in das cooldown mit einbezogen. Dann ging Frank das kaputte Auto tauschen. René ging ein Stück mit, um mit dem Gleitschirm zurückzukommen. Auch ein Haarsalon öffnete, in dem Haarspitzen und auch bis kurz vor den Haarwurzeln geschnitten wurde. Einige vergnügten sich mit Volleyball, oder Fußball und ein paar schwammen auf die gegenüberliegende Flussseite, um einer Meditation zu folgen. Da sich ein Gewitter ankündigte (manche hatten schon in der gestrigen Nacht damit gerechnet) wurde das Abendessen auf 18.00 Uhr terminiert. Bis auf ein paar Tropfen hielt sich das Wetter bislang noch zurück. Vielleicht bleibt es auch so. Nach dem Essen und dem Sichern der Zelte ging die Truppe noch einmal ins Dorf und ich an diesen Bericht. Wie die Rückkehr aussieht weiß ich also nicht – um 23.00 Uhr sollten alle wieder da sein. Morgen geht es nun weiter nach Villeneuve-les-Avignon auf den dortigen Campingplatz.